Geschichten entstehen in uns. Wenn wir uns an den Tisch setzen, die Finger auf die Tastatur legen oder den Füller zur Hand nehmen, ist es bereits geschehen – wir müssen den Worten nur noch auf den Bildschirm, auf das Papier verhelfen. In unserem Workshop wollen wir uns darauf besinnen, was uns empfänglich macht für das, was nur wir erschaffen können. Und wir wollen Techniken erlernen, um diesen Impulsen Form zu verleihen.
In dieser Woche experimentieren wir lustvoll mit Licht und Schatten im dreidimensionalen Raum.Am Anfang steht das Spiel der Spiele:
Nimm Material und schaffe eine Form….
Das Figuren und Kopfmodellieren bietet uns eine Möglichkeit, sich mit ganz Grundlegendem zu beschäftigen. Wir nehmen Erde in die Hand, formen damit einen Körper und lassen diesen im Feuer hart werden. Als wären 20‘000 Jahren ohne technischen Fortschritt an uns vorübergegangen. Schon die frühesten menschlichen Artefakte waren Betrachtungen des eigenen Wesens, des Menschen.
Mit Mut treffen wir die Entscheidung, das Richtige abzutragen.
Oft werde ich gefragt, wie ich denn die Figur im Holzstamm sehen kann. Genau da liegt die Herausforderung und der Zauber zugleich.
Gestalte deine Welt!
Wir starten mit Impuls-Würfen in Form von kleinen, schnellen Monotypien, in die wir auch hineinmalen, zeichnen oder schreiben können. Dies ist eine Art des künstlerischen Empfangens – ein Geschehen, Fließen und Zulassen, das die Phantasie und den Erfindergeist anregt.
„Wie Jona in den Bauch des Wals tauchen wir in den Ozean unseres eigenen Körpers, unserer Psyche und unserer Seele ein. Wir tun es, weil wir der geheimnisvollen und mächtigen Alchemie der Kunst vertrauen.“
Daria Halprin
Der Wahrnehmungsprozess findet fließend statt, und es ist der Moment, in dem ich ihn erfassen kann.
Im Steinblock liegt die Ruhe der Zeit.
Erfinde deine Form!
Setze dich in Bewegung – das bringt den Geist in Bewegung, Phantasie entsteht, und daraus formt sich Wirklichkeit im Tun.
„Künstlerisches Schaffen bewegt sich im Zwischenraum des Unwissens und der Wandelbarkeit – so wie das Leben selbst.“
Am Anfang des Schreibens stehen oft Freude und Staunen darüber, was aus dem Nichts zutage tritt. Eine Figur ist da, eine Atmosphäre, ein Funken.
Modellieren in Ton und Wachs – Freie Formfindung mit bildhauerischen Materialien
Zukunftskeime: Den eigenen künstlerischen Weg finden
Ein Mal- und Zeichenkurs im Rahmen der Sommerakademie im Winter